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ID #1045

MKS-Goliath Installation auf MS Terminalserver

MKS Goliath Installation auf Microsoft Windows Server 2003 / 2008 (x32/x64) als Terminalserver

Voraussetzungen:

  • Windows 2003/2008 Server mit aktivierten Terminalserver im Anwendungs-Server Modus und den entsprechenden Zugriffslizenzen ! (Achtung: Ab Windows 2003 Server müssen Terminal CALs separat erworben werden, auch wenn das Client-Betriebssystem Windows 2000 oder XP Pro ist).
  • Terminalserverserver Benutzer muss Zugriff auf die Datenbank von MKS-Goliath haben (gemapptes Laufwerk auf \vmksdata.50a)
  • Der Terminalserver soll nicht gleichzeitig Fileserver bzw. Datenbankserver sein und kein Active Directory installiert haben: Er soll lediglich als Terminalserver arbeiten.

Für einen reibungslosen Betrieb von MKS-Goliath auf einem MS Terminalserver muss für jeden Benutzer ein exklusiver Zugriff auf seine lokale Datenbank im Programmverzeichnis ermöglicht werden.
Daher benötigt JEDER Benutzer auf dem Terminalserver sein eigenes lokales Programmverzeichnis ( z.B. H:\MKS-Goliath ).
Sollten mehrere Benutzer auf dasselbe lokale Programmverzeichnis zugreifen ist ein gleichzeitiger Betrieb nicht möglich.
Damit sichergestellt ist das jeder Benutzer sein eigenes Programm Verzeichnis erhält sind die folgenden Schritte am Terminalserver durchzuführen:
(Sie benötigen hierfür Administrator – Berechtigungen!)

1. Vorbereitungen zur Installation am Terminalserver

Jeder Benutzer sollte am Terminalserver schon einmal angemeldet gewesen sein. Damit ist sichergestellt, das ein Profil für jeden Benutzer (unter c:\Dokumente und Einstellungen\“Username“) angelegt ist. Das lokale Programmverzeichnis von MKS-Goliath wird in diesen Profilverzeichnissen abgelegt. Damit ein einfacher Zugriff auf das jeweilige Verzeichnis möglich ist, wird es später direkt über einen Laufwerksbuchstaben ansprechbar sein. (z.B. H: )

Achtung :
Sollten Sie servergespeicherte Profile bzw. Roaming Profiles verwenden ist dieser Speicherort nicht sinnvoll da ansonsten bei jedem An / Abmelden das Programmverzeichnis von Goliath mit übertragen wird.
-> siehe weitere Infos unten Einsatz von servergespeicherten Profilen


Hierzu muss folgendes am Terminalserver eingestellt werden:

  • Erstellen Sie in dem Systemverzeichnis „C:\winnt\system32“ eine Batchdatei mit dem Namen „logon.cmd

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  • Die Batch Datei muss folgenden Befehl beinhalten : 

    subst h: "%USERPROFILE%"
     
    Achtung bei Einsatz von servergespeicherten Profilen :
     
    Sollten Sie servergespeicherte Profile verwenden legen Sie bitte ein Verzeichnis MKS an und dort Unterverzeichnisse mit dem Anmeldenamen der einzelnen Benutzer. Beispiel : c:\mks\mueller

    Der subst Befehl muss dann folgendermaßen aussehen:
     
    subst h: “c:\mks\%username%“
     

    Somit wird sichergestellt dass jeder User ein eigenes Programmverzeichnis bekommt.
    Achten Sie bitte auf die Anführungszeichen!
     
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  • Der Aufruf dieser Datei cmd Datei muss in die Registry eingetragen werden. Somit ist sichergestellt das dieses Skript bei jedem Anmelden der Benutzer verarbeitet wird.
    Es wird nach Verarbeitung der Batch-Datei das lokale Profilverzeichnis des Benutzers ( C:\Dokumente und Einstellungen\Username) mit dem Laufwerksbuchstaben H: verbunden.
  • Rufen Sie den Registrierungseditor über Start – Ausführen – regedit auf.
  • Tragen Sie nun unter HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Windows NT\CurrentVersion\Winlogon
    Bei der Zeichenfolge „AppSetup“ hinter den Wert „usrlogon.cmd“ :
    ,logon.cmd
    Beachten Sie das Komma nach usrlogon.cmd

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  • Melden Sie sich nun am System ab und wieder an. Es sollte nun das Laufwerk H: vorhanden sein.

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2. Installation von MKS-Goliath

Vor jeder Installation auf dem Terminalserver mit Change user /install in den Installationsmodus und danach mit Change user /execute in den Ausführungsmodus setzen.

 

  • Als Administrator anmelden
  • change user /install in der DOS Box ausführen
  • Nun können Sie mit der Terminal- Installation von MKS-Goliath beginnen.
    Hierzu das setup_goliath427.exe ausführen.
    Als lokalen Programmpfad wählen Sie nun im Setup H:\MKS-Goliath aus.
     
  • Überprüfen Sie bitte nach der Installation die korrekte Funktionsweise von MKS-Goliath, insbesondere den Zugriff auf Ihre Datenbank.
    change user /execute“ in der DOS Box ausführen
     
  • Sollte MKS-Goliath einwandfrei funktionieren müssen Sie nun das Programmverzeichnis „MKS-Goliath“ von Ihrem Profilverzeichnis (z.B. c:\Dokumente und Einstellungen\Administrator) in alle Profilverzeichnisse der Benutzer kopieren.
    Es muss sichergestellt sein das jeder Benutzer nach dem Anmelden ein Laufwerk H: hat und unter diesem das Programmverzeichnis MKS-Goliath existiert.

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    Somit ist sichergestellt, dass jeder Benutzer ein eigenes Programm-verzeichnis besitzt.

 

3. Nacharbeiten und Anmerkungen:

  • Eventuell müssen nach der Installation unter dem Benutzer Administrator noch einige OCX Komponenten nachträglich installiert werden:
     
  • Diese befinden sich auf \mks-goliath\bin\system: Mks_ocx.exe, Mks_janus.exe, mks_vfp8sp1.exe, mksHtmlEditor.exe
    Als Installationspfad immer h:\mks-goliath angeben
    (vorher auf jeden Fall „change user /install“ und danach „change user /execute“ ausführen.
     
  • In jedem Benutzer-Programmverzeichnis (h:\mks-goliath\) muss in der
    Datei config.fpw folgender Parameter eingetragen werden:
    BITMAP=OFF (das Semikolon davor entfernen)
     
  • Folgende Ordner benötigen Ändern-Rechte für die Terminalserver Benutzer im NTFS Dateisystem:

    h:\mks-goliath
    c:\mks-curs
    h:\mks-curs (falls es existiert)
     
  • Auf dem Desktop kann für jetzt für jeden Terminalserver Benutzer eine Verknüpfung auf h:\mks-goliath\goliath.exe erstellt werden.

4. Tapi und Terminalserver

 

Für jeden Benutzer muss in den lokalen Einstellungen die Socket-Konfiguration geändert werden:

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Hintergrund: Jedes Goliath Programm startet auf dem Localhost (Terminalserver) einen Windows Socket Server. Die Ports müssen für den jeweiligen User unterschiedlich sein.
Vorschlag:
Für den Benutzer mit der Telefon-Nebenstelle -53:
Anstatt z.B. Port 50000 für Goliath den Port 50+interne Tel.Nebenstelle+0 ergibt

Für Goliath 50530 als Port.
Für Tapi wäre das dann 50532 als Port.

Für den Benutzer mit der Telefon-Nebenstelle -21:
Für Goliath 50210 als Port.
Für Tapi wäre das dann 50212 als Port.

Letzte Änderung des Artikels: 2012-12-17 11:17
Autor: Alexander Schaal
Revision: 1.0

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